Zaubersand

 Da dieser Zaubersand sehr beliebt ist bei den Kleinen in meinen Kursen, will ich das Rezept mit euch Teilen. Es braucht nämlich nicht viel an Zutaten und ist schnell selber gemacht.

 

Ihr braucht:
- Mehl 
- Speise- oder Babyöl

Mischt die Zutaten in einer Schüssel mit dem Verhältnis 7 Teile Mehl und 1 Teil Öl.
Dann knetet ihr es mit den Händen durch. Nach Lust und Laune könnt ihr auch Lebensmittelfarbe hinzu fügen. 
Wenn man den Sand anfasst, fühlt er sich eher wie ein sehr lockerer Kuchenteig an. Wird er geknetet/gedrückt/gerollt, dann bekommt er eine festere Konsistenz, bleibt aber trotzdem krümelig. Zwar funktioniert der Sand nicht ganz genau wie das Originalprodukt, aber mit einigen Abstrichen hat man trotzdem ein paar Tage Spielspaß und ist bedenkenlos für kleine Babys. 
Ich habe es meinen Kindern damals immer am Tisch auf einen großen Tablett angeboten oder in der Badewanne. So wurde es nicht im ganzen Raum verteilt.
Wenn es draußen kalt oder verregnet ist und eine Sandkiste nicht besucht wird, bietet sich der Spaß dann daheim an. 

Babykekse

 Diese Kekse gehen sehr schnell und daher auch super mit sehr Kleinen zusammen zu machen. Mir hat es immer viel spaß gemacht, sie mit meinen Kleinen zu machen. Wir haben ja die Zwergensprache angewendet und da war es auch schön, die Zeichen in den Ausstechformen anzuwenden und sie so spielerisch zu lernen. 

 

Ihr braucht:
- 250g Vollkornmehl
- 125g Mus (je nach Wunsch Apfel, Marille, Birne, ...)
- 75g Kokosöl
- 1 TL Backpulver
- 2 Stangen Vanilleschotten oder 2 TL aus der Mühle
- verfeinert kann der Teig dann je nach Wunsch noch mit Nüssen, Rosinen, Kokosraspeln usw.

Jetzt verarbeitet ihr alle Zutaten zu einem Teig, rollt ihn aus und stecht Förmchen aus. Dann kommen die ausgestochenen Formen auf ein Backblech und kommen für ca. 15 Minuten bei 180°C Heißluft in den Backofen. 

Feuchttücher

Feuchttücher selbst herstellen geht ganz einfach.
Da ich viel auf Nachhaltigkeit achte, bin ich damals auf das Rezept für alternativen zu Feuchttüchern gestoßen und möchte es sehr gerne mit euch teilen. Es geht schnell und ist auch sehr einfach. 

 

Ihr braucht:
- 100ml Rosenhydrolat (Apotheke)
- 50ml Mandelöl
- 1 Sprühflasche (dunkles Glas)

Füllt die Zutaten in die Sprühflasche und fertig ist es. 
Bei Bedarf einfach aufs Klopapier sprühen. Vor Gebrauch müsst ihr es kurz schütteln. Das Klopapier „bröselt“ auch nicht, nachdem es eingesprüht wurde. 

Für unterwegs hatte ich in der Wickeltasche immer eine kleinere Flasche und zu Hause steht eine größere.  

Stärkefarbe

Diese Farbe kann schon bei den aller kleinsten angewendet werden und geht schnell und einfach. Ich habe dieses, als meine noch kleiner waren, gerne in der leeren Badewanne angeboten mit Pinsel. Später dann in Tuben, da es ihnen spaß gemacht hat, es von dort herauszudrücken. 

Ich habe sie gerne eingefärbt, kann natürlich auch ohne Farbe gemacht werden. Allein schon das Spüren des Materials ist für die Kleinen sehr spannend. Aber auch zu sehen, was mit den Farben passiert, wenn gelb und blau sich vermischen und zu grün werden war für sie z. B.  spannend. 

 

Ihr braucht:
- 2L Wasser
- 8 EL Kartoffel- oder Maisstärke
- evtl. Ostereierfarben in Tablettenform oder Lebensmittelfarbe
- evtl. leere Tuben
- Topf und Schneebesen

Wenn ihr Farbtabletten benutzt, müssen diese mit einem Löffel zerdrückt werden. Dann die Farbe in die Tuben füllen. 

In einem Topf wird nun die Stärke in das kalte Wasser eingerührt und dann aufgekocht, bis dicke Blasen sprudeln. Dann die Masse etwas abkühlen lassen und in die Flaschen oder ein Gefäß füllen. Wenn ihr es mit Farbe macht, dann noch gut durchschütteln, bis sich die Farbe gut verteilt hat. Diese hält ca. 1 Tag und wird dann immer flüssiger. Also am besten noch am gleichen Tag anwenden.

Badezeit mit Moosgummi

Mit Moosgummiplatten, die nicht sehr kostspielig sind, können ganz einfach tolle Motive entstehen.

Bei uns wurden sie geliebt. Wir hatten sie in der Dusche und in der Badewanne. Wenn die Formen nass gemacht werden, halten sie wunderbar an glatte Oberflächen wie an der Duschwand, am Badewannenrand, auf der Fensterscheiben oder an Türen.

Mit ihnen wurden bei uns ganze Bilder gelegt und Geschichten dazu erzählt und neben dem ganzen Spaß haben wir so auch die Babyzeichen spielerisch gelernt.

Ihr braucht:

- Moosgummiplatten in verschiedenen Farben
- evtl. Keksausstecher oder ihr malt es freihändig
- Stift
- Schere
Zeichnet einfach auf den Moosgummiplatten die gewünschten Motive auf und schneidet sie aus. Geht superschnell. Dann braucht ihr sie nur noch nass machen und schon halten sie an den glatten Flächen und lassen sich auch sehr leicht entfernen.
Ich hoffe ihr habt auch viel Spaß mit dieser kleinen Bastelidee!

Wetterstation für die ganz Kleinen

Ich hatte damals für meinen Kleinen eine Wetterstation gebastelt. Jeden Morgen sind wir zum Fenster und haben geschaut, was für ein Wetter heute ist. Hab ihn auf den Arm genommen und er stellte den Zeiger auf das entsprechende Wettersymbol. Dazu sangen wir das Lied über das Wetter und hatten so jeden Morgen unsere Routine. 

 

Ihr braucht:
- eine dickere Filzplatte

- dünnere Filzplatten in verschiedenen Farben

- eine Musterbeutelklammer

- ein kleines Stück Karton für die Zeiger

- evtl. Wackelaugen und Pompons 

- Schere und Kleber

- Edding 


Aus den dünneren Fließ habe ich die Wettersymbole ausgeschnitten. Aus einem Stück Karton habe ich einen Zeiger ausgeschnitten und am Ende ein kleines Loch gemacht, sowie eines in der Mitte der dickeren Filzplatte. So konnte ich eine Musterbeutelklemmer anbringen und war drehbar. Ich habe es noch mit einer Filzplatte bunter gemacht, damit die Klammer und Karton nicht sichtbar ist. 

Gesichter habe ich aufgezeichnet mit einem Edding und als Augen hatte ich Wackelaugen, da ich sie eh zu Hause hatte und als Nase Pompons. 

Bei meinem Bild fehlen schon die Nasen und ein Paar Schneeflocken bzw. Regentropfen. Hingt auch 8 Jahre bei uns an der Wand.

Sie hing anfangs etwas höher, damit die Gefahr nicht bestand, die Stecknadeln zu erwischen. Später wurde sie weiter runter gehängt und sie konnten selbst daran drehen. 

Fingerfarben

Diese Farbe kann schon bei den aller kleinsten angewendet werden und geht schnell und einfach. Ich habe diese, als meine noch kleiner waren, gerne in der leeren Badewanne angeboten mit Pinsel oder nur mit dem Farbbehältern.

 Allein schon das Spüren des Materials ist für die Kleinen sehr spannend. Aber auch zu sehen, was mit den Farben passiert, wenn gelb und blau sich vermischen und zu grün werden war für sie z. B.  spannend. 

 

Ihr braucht:
-        Glas/Becher mit Deckel 

-        Mehl 

-        Ostereierfarben in Tablettenform oder Pulver 

-        Wasser 

-        Löffel 

Wenn du Farbtabletten hast, zerdrücke sie mit einem Löffel und gebe sie in ein Glas. Dies wird dann mit ca. 1/3 Mehl aufgefüllt (kommt darauf an, wie viel Farbe du machen möchtest) und dann kommt so viel Wasser in das Glas, bis es ca. zur Hälfte voll ist. Wenn du rührst, wird das Mehl zu einem bunten Brei. Statt rühren kann das Glas auch geschüttelt werden.